Rad:
Erfahrungen auf zwei Rädern
und …
…was mir sonst noch wichtig ist
Fuß:
Erlebnisse auf zwei Füßen
Wie alles begann:
2018 – der Beginn des Blogs und der erste Bericht
Toms Reiseblog

Erfahrungen auf zwei Rädern
…was mir sonst noch wichtig ist
Erlebnisse auf zwei Füßen
2018 – der Beginn des Blogs und der erste Bericht
Samstag, 7. Juni 2025 Das B&B, in dem ich in dieser Nacht untergekommen bin, ist ein Traum. Eigentlich. Ein schönes altes Haus, großes Zimmer, großes Bad. Ein Wohnzimmer, das von allen Gästen genutzt werden kann, Terrasse und Garten. Wenn da nur nicht dieser intensive florale Geruch wäre. Ich habe zwar bequem gelegen, aber kaum geschlafen . . .
Freitag, 6. Juni 2025 Dadurch, dass ich nicht mehr zelten kann, bin ich bei den Übernachtungen inflexibler. So habe ich mich dann gestern Abend schon um eine Übernachtung für heute gekümmert. Ich werde dann heute gute 90 km fahren müssen und das heißt: weniger Foto- und vor allem Filmstopps! Aber gut, wird schon gehen. Auf . . .
Lourdes ist eine beeindruckende Melange aus Frömmigkeit und Kommerz. Rund um den „Heiligen Bezirk“ reiht sich ein Laden an den anderen. In allen gibt es geweihtes Wasser, Kerzen und die typischen blauweißen Madonnenstatuen zu kaufen. Der Bezirk selber ist allerdings Geschäfte-frei. Er atmet eine Aura der Religiosität, des Glaubens und der Frömmigkeit. Überall Gruppen von . . .
Mittwoch, 4. Juni 2025 Kühl ist es heute morgen, nur 15 Grad. Die Leute laufen in Jacken rum. Ich habe mir heute dann auch mal die Armlinge angezogen. Immer noch keine Sonne und immer noch kein Pyrenäenblick. Und ich dachte, ich bin in Südfrankreich! Immerhin ist es Juni, aber es gibt nun mal keine Wettergarantie, . . .
Dienstag, 3. Juni 2025 Und wieder so eine überraschende wie schöne Begegnung: ich treffe Gerda und Wolfgang aus München in der Gemeinschaftsküche unserer Unterkunft. Sie haben sich eine dreimonatige Auszeit mit dem Fahrrad genommen. Den ersten Monat haben sie nun hinter sich, in dem sie von München über den Schwarzwald die Rhone hinab ans Mittelmeer . . .
Montag, 2. Juni 2025 Was für ein Lärm in der Nacht! Entweder prasselte der Regen heftig auf die Straße vor meinem Fenster oder es donnerte. Oder beides gleichzeitig. Und wenn schon nicht die Blitze mein Zimmer erhellten, dann war es das Wetterleuchten der umliegenden Gewitter. Ich bin jedenfalls nicht unfroh, dass das mit dem Zelten . . .
Sonntag, 1. Juni 2025 Schon einmal war ich vom Atlantik zum Mittelmeer unterwegs, damals zu Fuß über die Pyrenäen. Nun soll es mit dem Rad passieren. Und zwar auf der VéloRoute 81, auch VéloSud genannt, am Fuß der Pyrenäen entlang. Der Startpunkt der Tour liegt an der Mündung des Flusses Ardour, die hier noch durch . . .
Neben fotografieren auch noch filmen ist zwar herausfordernd (und man vergisst auch schon mal das eine oder das andere), aber ich habe es trotzdem versucht. Und ich denke, es hat sich gelohnt! Hier ist nun also mein Video über unsere Tour auf der Via Apsyrtides:
14. April Veli Losinj sieht man seinen ehemaligen Reichtum noch an. Mit der aufkommenden Seefahrt wurde die Stadt wohlhabend und wirtschaftlich stärker als das eigentlich übergeordnete Osor. Das führte auch zu einer der angeblich schönsten Barockkirchen auf den adriatischen Inseln, San Antonio Abate. Mir gefällt sie weniger. Der Barock zeigt sich hier aufgrund der kleinen . . .
13. April Wo es gestern noch blau war, ist heute alles grau. Der Wetterbericht hat Regen vorhergesagt und das Regenradar zeigt ihn bereits intensiv an, aber er scheint zunächst knapp nördlich an uns vorbeizuziehen. Noch werden wir also verschont! Über 160 Stufen laufen wir die schmalen Gässchen von unserer Unterkunft bis zum Hafen hinunter. Trotz . . .
12. April Gleich unterhalb von Cunski kommen wir ans Wasser. Türkis empfängt es uns und unglaublich klar, kein bisschen Trübung ist zu sehen, man kann jeden Stein am Grund erkennen. Genauso wie die kleinen Fische, die sich am felsigen Ufer offenbar sicher fühlen. Die heutige Etappe ist zwar nur 9,2 km lang, gilt aber wiederum . . .
11. April Die Etappe gilt als die längste und härteste der gesamten Tour. Doch um sie in Angriff zu nehmen, müssen wir erst einmal zurück nach Osor. Wir laufen zur Bushaltestelle, wohl wissend, dass der Bus in der Nebensaison nicht fährt und halten den Daumen raus. Aber niemand hält. Irgendwann entschließen wir uns, ein Taxi . . .
10. April Wieder laufen wir durch eine weite, ebene Karstlandschaft mit „ograjice“, den traditionellen Weideparzellen der mehr und mehr abnehmenden Schafzucht. Wo die Landschaft nicht parzelliert ist, wuchert ein kleinblättriger, unglaublich aromatischer Salbei, von dem wir uns eine Handvoll fürs Abendessen mitnehmen. In Dolinen neben dem Weg wächst Wacholder, dessen Kronen beinahe eine Höhe mit . . .
Gestern hatten wir einen langen Tag, an dem abends einfach die Luft raus war. Heute war es dafür umso entspannter. Und so sitze ich jetzt bereits am Nachmittag mit einem Kaffee in unserer Unterkunft und schreibe an diesem Artikel. 8. April Aber mal wieder der Reihe nach: Trotz gestriger Maskenfreiheit habe ich gut geschlafen, wenngleich . . .
7. April Mit Mühe und Not habe ich gestern noch eine Unterkunft in unserem nächsten Zielort, Valun, buchen können. Über die üblichen Wege, booking.com oder Google, war alles ausgebucht oder noch nicht verfügbar (wie gesagt: absolute Nebensaison!). Dann habe ich noch ein Zimmer in einer Wohnung über airbnb bekommen, eine Plattform, die ich eigentlich nicht . . .
6. April Wir können uns kaum auf den Beinen halten, nachdem uns das Taxi dort wieder abgesetzt hat, wo es uns gestern abgeholt hatte. Mit 90 km/h (sagt wetteronline) fegt der Sturm von Nordosten her über das Plateau: die Bora begrüßt uns! Wenn das den ganzen Tag so bleibt, liegt das in der Zumutungs-Skala zwischen . . .
5. April Der Morgen lässt sich zäh an. Über Nacht hat die Allergie voll zugeschlagen: Husten, Niesen, juckender Gaumen, die Nase so zugeschwollen, dass ich nur noch durch den Mund atmen kann. Dementsprechend schlecht habe ich geschlafen. Auch wenn es hier keine Birken gibt, sind die Pollen der hier gerade blühenden Bäume offenbar ähnlich gestrickt . . .
4. April Die Fähre nach Cres fährt erst um 11:30 Uhr. Der Bus von Pula setzt uns oberhalb an der Straße ab; es sind nur zwei Kilometer hinunter zum Fähranleger, sodass wir jetzt in Brestova noch mehr als genug Zeit haben für einen Kaffee und für den herrlichen Blick hinüber nach Cres mit seinen im . . .
In der Argonautensage stiehlt Jason das Goldene Vlies von Aietes, dem König der Kolcher. So zumindest die Sichtweise Aietes‘. Jason sah sich dagegen durchaus im Recht, da er zuvor die Flammen spuckenden und mit eisernen Füßen versehenen Stiere des Kriegsgottes Ares unters Joch und zum Pflügen gezwungen hatte. Für die Bewältigung dieser Aufgabe hatte Aietes . . .
Wer den LEJOG-Vortrag über meine Radreise vom südwestlichsten Punkt Großbritanniens, Land’s End, zum nordöstlichsten, John o’Groats, verpasst hat, hat jetzt noch zwei Gelegenheiten, das nachzuholen. Nochmal zur Erinnerung: Linksverkehr, Gegenwind und viele Steigungen. Und am Weg idyllische kleine Kanäle, Sandstrände, fjordartige Meeresarme und weites Hochland. Dazwischen Städte wie Liverpool, neolithische Steinkreise und Whisky-Distillerien. In seinem . . .