Heute nur was Kleines

Samstag, 6. Juni 2026 Ich habe meine ursprüngliche Planung überarbeitet. Eigentlich wollte ich noch einen Tag im Kosovo verbringen und bis Peja fahren, um von dort über Mazedonien wieder nach Albanien zu gelangen. Man kommt dabei über einen inoffiziellen Grenzübergang und braucht deswegen ein Permit. Das habe ich. Allerdings sind es von Peja bis zur . . .

Vom Šar-Gebirge zu den Dinarischen Alpen

Freitag, 05. Juni 2026 Die Route bleibt vorerst auf der Straße, auf der aber Richtung Prevalla-Pass im Gegensatz zu gestern im Tal kaum Verkehr ist. Überhaupt beginnt der Tag versöhnlich. Die Sonne scheint, ich fahre unter einem von kleinen Wattebäuschen betupften blauen Himmel den schneebedeckten Bergen des Šar-Nationalparks entgegen, während unter mir der Fluss rauscht, . . .

Kosovo, UÇK und zuviel Straße

Donnerstag, 4. Juni 2026 „Heavy rain today“ sagt der norwegische Wetterdienst YR, der mir in den Pyrenäen gute Dienste geleistet hatte, aber hier immer eindeutig zu pessimistisch ist. Da halte ich es lieber mit Wetteronline, wonach es nur einzelne Schauer geben soll. Und selbst die sind auf dem Satellitenbild kaum nachvollziehbar. Nichtsdestoweniger sind die Straßen . . .

Balkan, ich komme!

Die Dinariden schließen die Adria nach Nordosten hin ab. Dieses 600 km lange Gebirge entstand gemeinsam mit den Alpen über einen Zeitraum von rund 100 Millionen Jahren, ein Prozess, der sich in abgeschwächter Form bis heute fortsetzt. Das dinarische Gebirge reicht von den Julischen Alpen in Slowenien über den Velebit in Nordwest-Kroatien, Bosnien und Herzegowina, . . .