TransLagorai – Tag 3

Samstag, 9.8.2025 Um Viertel vor sieben streichelt die Sonne mein Zelt, das heute komplett trocken ist: die ganze Nacht ging ein leichter Wind. Perfekt! Ansonsten hat der Vollmond für eine ziemlich helle Nacht gesorgt, so, also hätte ich ein Zimmer mit Fenster zur Straßenlaterne. An der Quelle fülle ich meine Wasserflaschen wieder auf. Gestern habe . . .

TransLagorai – Tag 2

Freitag, 8.8.2025 Um halb elf in der Nacht werde ich wieder wach. Mir ist kalt, die Blase drückt und dann friert man ja ohnehin leichter. Also nix wie raus zur Druckentlastung – Wow! Die Sterne! Keine Wolke mehr! – und anschließend mit einer zusätzlichen Schicht zurück unter den Quilt. Am Morgen sind es nur fünf . . .

TransLagorai – Spoiler und Tag 1

Spoiler Einige von Euch wundern sich wahrscheinlich, wieso ich noch nichts von mir habe hören lassen. Aber wie erwartet, ist die Netzabdeckung im Lagorai recht dünn und auf den wenigen Hütten, die ich passiert habe, war das WLAN für Gäste nicht verfügbar. Jetzt sitze ich in einem Bistro in Bozen, warte bei 35 Grad im . . .

Bitte suchen Sie sich eine neue Verbindung

Mittwoch, 6. August 2025 Warnung: wer nur von meiner Wanderung lesen möchte, liest besser erst morgen weiter! Um halb sechs wache ich auf. Da der Wecker ohnehin in einer halben Stunde klingelt, kann ich auch jetzt schon aufstehen. Leise natürlich, so kann wenigstens Uta, die mich nachher zum Bahnhof fahren will, die zusätzlichen Minuten noch . . .

Translagorai

Trans was? Der Lagorai ist eine Gebirgsgruppe der Fleimstaler Alpen im Trentino, südwestlich der Dolomiten. Man kann sie von Trient aus bis zum Rollepass an den Pala-Dolomiten überschreiten. Das nennt sich dann Translagorai. 80 Kilometern Strecke, 5.000 Höhenmeter und nur zwei bewirtschaftete Hütten sind die Kennzahlen der Tour! Dazwischen steht noch die ein oder andere . . .

Etappe 11 – Weiter südlich geht nicht mehr

14. April Veli Losinj sieht man seinen ehemaligen Reichtum noch an. Mit der aufkommenden Seefahrt wurde die Stadt wohlhabend und wirtschaftlich stärker als das eigentlich übergeordnete Osor. Das führte auch zu einer der angeblich schönsten Barockkirchen auf den adriatischen Inseln, San Antonio Abate. Mir gefällt sie weniger. Der Barock zeigt sich hier aufgrund der kleinen . . .

Etappe 10 – Regen oder nicht Regen, das ist hier die Frage!

13. April Wo es gestern noch blau war, ist heute alles grau. Der Wetterbericht hat Regen vorhergesagt und das Regenradar zeigt ihn bereits intensiv an, aber er scheint zunächst knapp nördlich an uns vorbeizuziehen. Noch werden wir also verschont! Über 160 Stufen laufen wir die schmalen Gässchen von unserer Unterkunft bis zum Hafen hinunter. Trotz . . .

Etappe 7 – Wacholder, Salbei und Dolinen

10. April Wieder laufen wir durch eine weite, ebene Karstlandschaft mit „ograjice“, den traditionellen Weideparzellen der mehr und mehr abnehmenden Schafzucht. Wo die Landschaft nicht parzelliert ist, wuchert ein kleinblättriger, unglaublich aromatischer Salbei, von dem wir uns eine Handvoll fürs Abendessen mitnehmen. In Dolinen neben dem Weg wächst Wacholder, dessen Kronen beinahe eine Höhe mit . . .

Etappe 4 – Irgendwas ist immer!!

7. April Mit Mühe und Not habe ich gestern noch eine Unterkunft in unserem nächsten Zielort, Valun, buchen können. Über die üblichen Wege, booking.com oder Google, war alles ausgebucht oder noch nicht verfügbar (wie gesagt: absolute Nebensaison!). Dann habe ich noch ein Zimmer in einer Wohnung über airbnb bekommen, eine Plattform, die ich eigentlich nicht . . .

Etappe 3 – Bora, Wacholder und Olivenhaine

6. April Wir können uns kaum auf den Beinen halten, nachdem uns das Taxi dort wieder abgesetzt hat, wo es uns gestern abgeholt hatte. Mit 90 km/h (sagt wetteronline) fegt der Sturm von Nordosten her über das Plateau: die Bora begrüßt uns! Wenn das den ganzen Tag so bleibt, liegt das in der Zumutungs-Skala zwischen . . .

Etappe 2 – Frühblüher, ganz oben und ein Taxi nach Cres

5. April Der Morgen lässt sich zäh an. Über Nacht hat die Allergie voll zugeschlagen: Husten, Niesen, juckender Gaumen, die Nase so zugeschwollen, dass ich nur noch durch den Mund atmen kann. Dementsprechend schlecht habe ich geschlafen. Auch wenn es hier keine Birken gibt, sind die Pollen der hier gerade blühenden Bäume offenbar ähnlich gestrickt . . .

Aber hier wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt

Mittwoch, 18. September Die Nacht zerrinnt so langsam wie Sand in der Sanduhr. Ich habe das Gefühl, gar nicht zu schlafen. Immer wieder huste ich, juckt mir die Nase. Da wir im Lager alle dicht an dicht liegen, ziehe ich bald eine Maske auf, was den Schlaf allerdings auch nicht fördert. Der einzige und tatsächliche . . .

Aussichtslose Aussicht und ein herzlicher Empfang

Das hat jetzt etwas gedauert bis zu diesem Beitrag, aber ich hatte, während wir unterwegs waren, einen Tarifwechsel bei meinem Telefonprovider und das hat für etwas Turbulenzen auf meinem Smartphone gesorgt, das ich auf der Tour zum bloggen nutze. Dann kam noch ein Serverproblem dazu, nach dem ich angeblich keine Fotos größer als 2560 Pixel . . .

Geruhsamer Auftakt

Sonntag, 15. September 27 Grad warm ist es, als wir am Sonntag Nachmittag in Locarno ankommen. Hier ist es noch Sommer, während zu Hause schon der Frühherbst einzieht. Pizza auf der Piazza – das ist doch mal ein Tourauftakt! Montag, 16. September Die Capanna Nimi, unsere erste Hütte, war bereits ausgebucht, als ich wenige Tage . . .

Wintereinbruch in den Alpen!

Schon länger planen Leo und ich unsere diesjährige Herbstwanderwoche. Ideen gab es genug: Zuerst wollten wir ins Rätikon fahren. Dann ließ die Langfrist-Wetterprognose das Rätikon in Wolken und Regen untergehen. Also haben wir uns weiter nach Osten und vor allem auf die Südseite des Alpenhauptkamms orientiert: die Lasörlinggruppe südlich der Hohen Tauern sollte es jetzt . . .