Rad:
Erfahrungen auf zwei Rädern
und …
…was mir sonst noch wichtig ist
Fuß:
Erlebnisse auf zwei Füßen
Wie alles begann:
2018 – der Beginn des Blogs und der erste Bericht
Toms Reiseblog

Erfahrungen auf zwei Rädern
…was mir sonst noch wichtig ist
Erlebnisse auf zwei Füßen
2018 – der Beginn des Blogs und der erste Bericht
Wie? Noch mehr Höhlen? Klares „Ja!“. Aber dazu mehr später. Ich bin immer wieder begeistert, was für tolle Menschen ich kennen lerne. Auch von Itzok und seiner Familie wurde ich wieder herzlich aufgenommen und bestens bewirtet und wir hatten vielfältige Themen, für die ein Abend schlicht zu kurz war. Klar, dass ich auch hier wieder . . .
Dank Andrejs Tipp lasse ich die ersten Berge links liegen und fahre auf kleinen asphaltierten Straßen genau im Winkel zwischen Ebene und Geländeaufschwung. Hinter Vrhnica geht es dann mal wieder ein Trockental hoch, ähnlich wie schon im Mährischen Karst, nur ist der Weg diesmal nicht asphaltiert. Idyllisch ist es hier. Man hört nur Vogelgezwitscher, das . . .
Der öffentliche Nahverkehr ist für Touristen nicht zu gebrauchen: Man muss zunächst für € 2,- eine Karte kaufen, die einen überhaupt erst zur Teilnahme am ÖPNV berechtigt. Diese muss man dann mit einem weiteren Geldbetrag aufladen, von dem die einzelnen Busfahrten abgebucht werden. Hat man zuviel aufgeladen, wird der Betrag nicht rückerstattet. Im Bus kann . . .
Als ich am Morgen auf dem Friedhof meine Trinkflaschen auffülle, spricht mich eine alte Frau an, natürlich auf slowenisch. Ich verstehe sie leider nicht, sie mich aber auch nicht, weder deutsch noch englisch. Daraufhin drückt sie einfach nur freundlich lächelnd meinen Arm, grüßt und geht davon. Es sind manchmal die kleinen Dinge, die den Tag . . .
Anders, als gestern noch gedacht, bleiben die hohen Berge, allen voran der Boč mit seiner markanten Pyramidengestalt und dem unübersehbaren Sendemast auf seinem Gipfel nicht rechts, sondern links von mir. Das heißt, ich muss da schon irgendwo durch. Aber zum Glück weitet sich die Landschaft, je näher ich den Bergen komme. Auf angenehmen Steigungen, die . . .
Warum wollte ich gestern nach Mureck? Hier gibt es noch eine Schiffsmühle. Oder besser gesagt: wieder. Denn diese wurde 1997 originalgetreu und funktionsfähig errichtet. Beworben wird sie deshalb auch damit, dass sie „die einzige schwimmende und funktionierende Mühle Mitteleuropas in traditioneller Bauweise“ sei. Was ist nun das Besondere daran? Schiffsmühlen sind im Prinzip schwimmende Mühlen. . . .
Nach einem nebligen Morgen begleiten mich Maisfelder an die Raab, wo ich zunächst ein Stück dem Raabtal-Radweg folge. Aber natürlich muss ich aus dem Raabtal mal wieder raus, da ich ja weiter nach Süden will. Und das heißt: auf die Höhe. Dabei tun mir die Beine von den letzten Tagen noch weh. Zum Glück verläuft . . .
Nach dem Frühstück laufe ich noch einmal auf das Thermengelände. Aber eigentlich ist das der falsche Ausdruck. Hundertwasser hat hier ein ganzes Areal geschaffen, in dem der Mensch zumindest architektonisch im Einklang mit der Natur lebt. Neben der Therme gibt es Hotels, Tagungsräume und Wohnungen. Auch einige „Augenschlitzhäuser“ stehen auf dem Gelände, deren Fassaden-Silhouette die . . .
Warum der Wechsel wohl Wechsel heißt? Vieleicht, weil ich von Niederösterreich in die Steiermark wechsel? Oder weil ich von rund 400 auf 980 Meter Höhe wechseln muss? Als Rennradler holt man sich damit vermutlich gerade mal Appetit fürs Frühstück. Mein Tagesziel heißt dagegen: hinüber kommen! Ich bin gerade einen Kilometer gefahren, da taucht linker Hand . . .
Warmshowers ist schon eine tolle Erfindung! Man lernt nette Leute kennen, kann sich natürlich übers Fahrradfahren austauschen und wird mit anderen Ideen und Hobbies konfrontiert. Dieses Mal also Lili und Konrad. Wieder ein herzlicher Empfang von Leuten, die man überhaupt nicht kennt, dazu Vollverpflegung und den besten Kaffee der Tour – Konrad ist ein Kaffeefreak, . . .
Ich bin schon ein paar Kilometer gefahren, als mir einfällt, dass wir gar kein Foto gemacht haben. Dabei habe ich mich so wohl gefühlt bei Euch, Leni und Bernhard, dass ich die Erinnerung gerne konserviert hätte. Aber Eure Gastfreundschaft bleibt auch so unvergesslich! Es ist nicht sonderlich warm heute Morgen, aber nachdem es auch letzte . . .
Kurz fahre ich am Morgen zurück, um noch eine Außenaufnahme des Schlosses von Lednice zu machen – das war gestern im regen einfach untergegangen. Mähren ist sicher eine Reise wert! Insgesamt war diese Gegend das bisherige Highlight dieser Reise: der mährische Karst, die Schlösser der Familie Liechtenstein, die Wald- und Park-Landschaft, durch die ich jetzt . . .
In der Nacht regent es. Morgens immer noch. Ich hab‘ es nicht eilig mit dem Aufstehen, auch mit dem Frühstücken und Packen nicht. Zum Glück habe ich hier eine „Hütte“ gemietet, eigentlich mehr einen verbretterter Raum mit einem zeltförmigen Dach aus LKW-Plane und einer Matratze. Aber die „Mehrkosten“ von ca. € 1,60 haben sich gelohnt: . . .
Bin ich gestern in den Mährischen Karst gefahren, so fahre ich heute hindurch. Direkt hinter Sloup stehen die ersten Kalktürme und sind die ersten Grotten und Höhlen zu sehen. Ich fahre in das Punkwatal, das hier ein Trockental ist, da das Wasser sich seinen Lauf durch den Schweizer Käse des Untergrunds gesucht hat. Der Weg . . .
Obwohl Jan und Zdeněk morgens um 7 das Haus verlassen müssen (Jesús und ich natürlich auch), bereiten sie noch ein Frühstück für alle. Herzlichen Dank, Jungs – das war Gastfreundschaft vom Feinsten! Ich radele aus Olmütz, das auf Grund der frühen Uhrzeit hinter mir noch im Morgendunst liegt südwärts. Eine abgebaute Brücke auf meinem Weg . . .
Ich bin immer noch verblüfft, was das Na hřišti in Leština für so wenig Geld hinbekommt. Auch das Frühstück ist reichlicher als gestern in der wesentlich teureren Pension und dazu gibt es auch noch einen hervorragenden Kaffee! In Litovel fahre ich nicht der EuroVelo-Trasse nach, sondern dem Radweg 51, der genau durch das sehr schöne . . .
Das Frühstück ist in Tschechien nicht so üppig wie in Polen. Allerdings habe ich noch nirgendwo anders ein reichhaltigeres Frühstück erlebt! Wurst und Käse gibt es nicht, immerhin Gurken und Tomaten, außerdem Körnerbrötchen, die aber schnell vergriffen sind. Und dass man hier nach der Butter nachfragen muss, die andere Gäste offenbar bereits aufgebraucht haben, ist . . .
Nach 7 Grad Nachttemperatur bin ich froh, als morgens die Sonne herauskommt, den Mann wärmt und das Zelt trocknet (zumindest die eine Seite). Beim losfahren vergesse ich mal wieder, die Track-Aufzeichnung einzuschalten, was ich erst nach achteinhalb Kilometern merke, als ich in dem kleinen Ort Paczków (Patschkau) eine Kaffepause einlege. Kaffeepause? Schon nach achteinhalb Kilometern? . . .
Nein, das ist noch nicht der letzte Tag in Polen, wie Viktor in seinem Kommentar vermutete! Und das liegt daran, dass der Eurovelo – und ich damit auch – kurz vor der tschechischen Grenze noch einen Schwenk nach Osten macht, um die Sudeten an einer fürs Fahrrad günstigen Stelle zu überqueren. Aber erst einmal fahre . . .
Nach einer Gewitternacht und einer Katze, die den Regen partout in meinem Zelt abwarten wollte und mir dann noch die Ohren voll miaute, weil sie nicht ins Innenzelt oder gar in meinen Schlafsack durfte, komme ich heute Morgen nicht so richtig in die Gänge. Und mit meinem Navi stehe ich auch wieder auf dem Kriegsfuß. . . .