Deutschland SüdWest – Resumée

Wie Resumée? Ist die Tour denn schon vorbei? Ursprünglich hatte ich ja vorgehabt, dem westlichen noch einen östlichen Teil anzuschließen und so in einer Runde beispielsweise über Schwäbische Alb, Odenwald, Taunus und Westerwald wieder zurück zu fahren. Aber erstens wollte ich zu Utas Geburtstag zu Hause sein und zweitens waren die letzten eineinhalb Wochen auf . . .

Schwarzwald

Wald, Schweiß und Täler Von Wörth aus fahre ich über den Rhein, durch Karlsruhe und bis nach Pforzheim, dabei auch einige Kilometer an der B50 entlang – nichts besonderes Tolles, aber immerhin verkehrssicher auf gut ausgebauten und ausgeschilderten Radwegen. Mein Ziel ist der Beginn des „Schwarzwald-Panorama-Radwegs“, der mich bis an den Feldberg bringen soll, bevor . . .

Pfalz

Roter Stein, grüner Wein und der Beginn der deutschen Demokratiebewegung Statt grünem Wein hätte ich auch grüner Wald schreiben können – hätte auch gepasst. Die Pfalz besteht ja tatsächlich aus mehreren Landschaften. Da gibt es die sanft gehügelte Nordpfalz, den bergigen Pfälzer Wald mit seinen Buntsandsteinfelsen und die für ihren Weinbau bekannte Vorderpfalz. Aber der . . .

Hunsrück

Kornkammer, Schiefer und Wälder Von der Mosel aus gibt es keine Radroute auf den Hunsrück – die verlaufen eher längs und nicht quer darüber. Also nehme ich die L158. Vorteil: durch Serpentinen entschärfte, gleichmäßige Steigung. Nachteil: einige Lastzüge. Insgesamt hält sich der Verkehr aber in Grenzen. Das ändert sich, als ich auf die B50 komme, . . .

Eifel

Im Land der Burgen und Vulkane „Nicht erschrecken“ rufe ich den Gästen zu, die abends um Viertel nach Neun mein Zimmer im Hotel „Kaiser Wilhelm“ betreten. Denn das Hotel ist in Wahrheit keins, sondern der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht, „mein Zimmer“ ist der Eingang des Turms und ich liege bereits im Schlafsack, während die . . .

Deutschland SüdWest

Kennen Sie Deutschland? Im Süden die Berge Im Norden das Meer Dazwischen Teer Marc-Uwe Kling So reimt Marc-Uwe Kling in seinen Känguru-Chroniken (Aah daher das merkwürdige Beitrags-Bild!). Aber stimmt das denn? Ich halte die These für sehr gewagt und deshalb geht die nächste Radtour mal nicht durchs europäische Ausland, sondern durch Deutschland. Hinzu kommt, dass . . .

Auf den Spuren von Kohle und Erz

Gegen Ende des 19. Jh. wurde die Vennbahn gebaut und verband die damaligen Industriezentren Aachen-Rothe Erde und Luxemburg. Kohle aus dem Aachener Steinkohlerevier wurde nach Luxemburg transportiert, in der Gegenrichtung gelangte Luxemburgisches Eisenerz zur Verhüttung nach Aachen und Eschweiler. Außerdem erschloss die Bahn die strukturschwache Eifel und bot eine Fahrtmöglichkeit zu den Arbeitsplätzen der Aachener . . .

Vennbahn

Die Vennbahn ist einer der längsten Bahntrassenradwege Europas. Rund 125 km sind zwischen Aachen und Troisvierges als „grüner Weg“ ausgebaut – als „greenway“ oder „voie verte“ bezeichnet man europaweit autofreie Wege und Trassen. Schon lange wollte ich diesen Weg, der von Deutschland durch Belgien nach Luxemburg und durch das Hohe Venn führt einmal radeln, in . . .

EuroVelo 4: Bretagne und Normandie

2016 waren Uta und ich auf dem Eurovelo 4 unterwegs. Ich bin dabei, diese Tour nachzudokumentieren. Dies erfolgt nach und nach, aber der Anfang ist gemacht. Ihr findet die Tour hier: Eurovelo 4 – Bretagne und Normandie Für meine Abonnenten: Da das keine Blog Posts sind, gibt es keine Benachrichtigungen über Aktualisierungen. Ihr müsst bei . . .

Auf dem Rheinradweg von Weil nach Bonn

Es ist schon länger her, dass Uta und ich ein Stück auf dem Rheinradweg – dem EuroVelo 15 – gefahren sind. Ich habe dazu auch ein paar Seiten erstellt, die unter dem Menüpunkt „Rad“ zu finden sind. Da das vor meiner Blog-Zeit war, tauchen sie hier natürlich nicht auf. Und leider auch nicht in den . . .

Auf dem Stubaier Höhenweg

Es gibt gleich drei Gründe, die gegen ein aktuelles Blogging auf einer Hüttenwanderung im Herbst sprechen: Zunächst ist es das Mehrgewicht für mein kleines Notebook. Auch wenn es nur ein Kilo ist, wiegt das auf dem Rücken wesentlich schwerer als auf dem Fahrrad. Dann gibt es sowieso selten WLAN auf den Hütten (selbst Handy-Empfang gelingt . . .

Der letzte Tag!

Die istrische Küstenstraße, die ich u.a. durch den Umweg über die Parenzana zu vermeiden suchte, hat mich jetzt doch noch im Griff. Aber es gibt einfach keine andere, vernünftige Verbindung von Rovinj nach Pula. Es sei denn, man fährt mindestens die anderthalbfache Wegstrecke und über „Whiteroads“ – einen Euphemismus für die Schotterstraßen, den ich gestern . . .

Rovinj und der Limski-Kanal

Auf dem Radweg 171 fahre ich auf festem Schotter zunächst an Olivenhainen vorbei, später durch schattig-kühle Steneichenwälder. Nur am Anfang öffnet sich ein Blick auf den Limski-Kanal, einen rund 10 km langen Meeresarm, den der Fluss Pazinčica auf ihrem Weg in die Adria in einigen Jahmillionen schuf. Nach einigen Kilometern erreicht der Weg einen „Bike-Stopp“ . . .

Von Grožnjan nach Poreč

Am Morgen liegen Nebel über den Tälern, während Grožnjan sich noch verschlafen bereits in der Sonne aalt. Den gestrigen Beitrag habe ich bereits Parenzana genannt, das kann ich heute schecht wiederholen. Dabei geht es weiter auf der alten Eisenbahnstrecke, der Weg erfordert permanente Aufmerksamkeit auf Grund des Belags – weiterhin mal mehr, mal weniger fester . . .

Parenzana

In der Nacht gewittert es. Über dem Karst zucken die Blitze und aus Portoroz kommen die Donner – etwa 120 pro Sekunde. Ein Glück, dass ich mittlerweile ein erfahrener Ohropax-Schläfer bin! 🙂 Nach wenigen Kilometern am Meer entlang bin ich an der Grenze. Doch was ist das? Grenzkontrollen!? Sowohl bei der Ausreise aus Slowenien als . . .

Die Höhlen von Škocjan

Wie? Noch mehr Höhlen? Klares „Ja!“. Aber dazu mehr später. Ich bin immer wieder begeistert, was für tolle Menschen ich kennen lerne. Auch von Itzok und seiner Familie wurde ich wieder herzlich aufgenommen und bestens bewirtet und wir hatten vielfältige Themen, für die ein Abend schlicht zu kurz war. Klar, dass ich auch hier wieder . . .