Natur, Gegenwind und Regenschauer

von Torgau zu Lutherstadt Wittenberg Ein paar Punkte der gestrigen Stadtführung wollen wir heute morgen noch vertiefen: Zunächst gehen wir nochmal zur Stadtkirche, in der die Grabplatte der „Lutherin“, Katharina von Bora steht. Einen schönen Symbolgehalt hat das untere Altarbild: es zeigt Jesus und seine 12 Jünger beim letzten Abendmahl, mit einem freien Platz, der . . .

Ein langer Kerl und aufziehender Sturm

Joe PolowskyVon Kreinitz nach Torgau Im Obergeschoss des Gasthofs, in dem wir übernachtet haben, befindet sich ein kleines Museum, das die Geschichte Torgaus zusammengetragen hat, insbesondere die des 25. April 1945. Denn an diesem Datum trafen amerikanische und russische Soldaten erstmals in Deutschland aufeinander, zunächst in Lorenzkirch, kurz darauf hier in Kreinitz und dann noch . . .

von Dresden nach Kreinitz

Noch ein letztes Mal kommen wir durch die Dresdner Altstadt, die, wie wir gestern gelernt haben, eigentlich die Neustadt ist, während die heutige Neustadt ursprünglich die Altstadt („Altendresden“) war, die aber nach einem verheerenden Brand im Jahr 1685 als „neue Königliche Stadt“ wieder aufgebaut wurde (hat das jemand verstanden?) und heute Morgen sind auch die . . .

Die Bastei

Eines fehlt uns noch im klassischen Besuchsprogramm des Elbsandsteingebirges: ein Besuch der Bastei, die schon Maler wie Caspar David Friedrich inspiriert hat. Als Romantiker hat er dann die bereits vorhandene Basteibrücke zwar einfach weggelassen, aber solche Retuschen sind ja auch heute dank Photoshop gang und gäbe (in meinen Fotos übrigens nicht 🙂 ). Stilecht nehmen . . .

Die Festung Königstein

Von Janov nach Halbestadt (18.6.) Heute haben wir es nicht weit. Wir wollen die Festung Königstein besichtigen und natürlich auch das Standard-Programm aller Elbsandsteinbesucher absolvieren: die Bastei. Aber eins nach dem anderen. Deshalb haben wir uns einen Zeltplatz bei Königstein als Tagesziel gesetzt, wo wir wahrscheinlich zwei Nächte bleiben werden. Doch zunächst dürfen wir die . . .

Das Prebischtor

Prebischtor? Was ist das? Immerhin der größte natürliche Sandstein-Torbogen Europas und damit der Grund für unsere Station in Hrensko bzw. Janov, wo wir letztlich tatsächlich gelandet sind. Schon der Weg von Mezni Louka entlang des Höhenrückens des Böhmischen Sandsteingebirges auf dem sog. Gabrielnsteig ist eine tolle Wanderung, garniert mit fantastischen Felswänden und -türmen, herrlichen Erosionslöchern, . . .

Die schönste Etappe bisher

von Leitmeritz nach Hrensko Nachdem wir gestern nach dem Theresienstadt-Besuch von Leitmeritz eigentlich nur noch den Supermarkt und den Zeltplatz gesehen haben, wollen wir heute zumindest noch mal kurz in die Stadt hineinschauen. Und sind überrascht, wie schön diese ist! Neben den vielen Bürgerhäusern (natürlich mit Arkaden), die den Marktplatz umstehen, gibt es etliche besonders . . .

Ärgerliches und Nachdenkliches

von Raudnitz nach Leitmeritz Mein Perso ist weg! Genauer gesagt, in der letzten Pension liegen geblieben. Ich hatte ihn der Vermieterin für die Anmeldung gegeben und da lag er heute noch. Klar ärgere ich mich über die Frau, aber genauso viel auch über mich. Nach Abwägung aller Möglichkeiten, entschließen wir uns, den Vormittag mit einer . . .

Zwischen Jaromir und Brandys-nad-Labem

Heute mal wieder eine Pension und das heißt auch WLAN. Um nun den Update nicht zu umfangreich zu machen, fasse ich die letzten drei Tage mal zusammen: Die Städte Jaromir – Königgrätz – Pardubitz – Kolin – Podiebrad (oder Jaromer – Hradec Kralove – Pardubice – Kolin – Podebrady; sorry, alles ohne Akzente): sie alle . . .

Altböhmische Kleinstädte

Von Spindlermühle nach Jaromir Der Wetterbericht verheißt Abwechslung: Sonne, Regen, Gewitter! Na, mal sehen. Wir lassen erstmal laufen. Von Spindlermühle geht es rund 17 km nur bergab nach Vrchlabi, zwischendurch stoppen wir kurz an der Staumauer unterhalb von Spindlermühle. Weit ist die Elbe hier noch nicht gekommen, und schon läuft sie zum ersten Mal vor . . .

An der Quelle der Elbe

Nur 20 Minuten zu Fuß nach Horni Misecky, sagt unser Vermieter. Prima, dann kriegen wir ja noch den Bus um 9:15 zur Vrbatova bouda, unserem heutigen Ausgangspunkt. Der nächste Bus fährt nämlich erst eine Stunde später. Am Ende der Straße, wo es in den Wald geht, dann ein Schild: „Horni Misecky 3 km“. 3 km . . .

In Rübezahls Reich

Heute (und morgen) bleiben die Räder planmäßig im Skiraum der Pension. Statt dessen laufen wir durchs Riesengebirge und durchqueren das Einzugsgebiet der Elbe. Heute wollen wir auf die Schneekoppe, den mit 1.603 m höchsten Gipfel des Riesengebirges, wobei wir das Quelltal der weißen Elbe (Bile Labe) umrunden. Rübezahl, der in seiner Heimat „Herr der Berge“ . . .

Ruhetag in Vrchlabi

Ruhetag? jetzt schon? Wir sind doch noch nicht mal richtig losgefahren? Mit Rücksicht auf Utas Rekonvaleszenz-Status sind wir gestern nicht wie ursprünglich geplant entlang der Moldau bis Melnik geradelt und dann heute mit Bahn und Bus nach Spindleruv Mlyn (Spindlermühle); statt dessen hatten wir ja bereits gestern unseren „Reisetag“ bis Vrchlabi (gesprochen „Virchlabi“ mit kehligem . . .

Die Räder rollen wieder

Nach einer warmen, aber trotz Flughafennähe erstaunlich ruhigen Nacht bekommen wir einen Kompressor geliehen und können mit einem etwas wackeligen Adapter unsere Räder wieder aufpumpen. Allerdings muss ich dabei auch ein paar Schläuche richten, die sich durch das Schieben der Räder bei voller Beladung und luftleeren Reifen verschoben hatten und jetzt – letztlich vom Ventil . . .

Irgendwas geht immer schief

Schon in den letzten Jahren waren die Auftakte unsere Radtouren ja immer recht aufregend: verpasste, weil falsch ausgeschilderte Fernbusse oder ICs, die angeblich umgekehrt gereiht einfahren sollten und dann trotzdem richtig herum in den Bahnhof kamen (und dadurch zwei Sprints über den Bahnsteig erforderten). Und dieses Jahr? Uta war die letzten Wochen nicht fit und . . .

… und weiter an Nahe und Alsenz

Nach einer erholsamen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück bei meinem warmshowers-Gastgeber Tomek und seiner Frau bin ich um zwanzig vor acht wieder auf dem Rad und direkt an der Nahe. Es ist Samstag morgen und dementsprechend noch nicht viel los. Wie auch gestern morgen ist es um die Uhrzeit noch frisch und meine Hände werden . . .

Ein Traumtag im April!

Ich bin früh auf und um sieben auf dem Rad. Ein kurzes Stück schwimme ich im Berufsverkehr mit und tauche dann ein in den Wald. Was für ein Glück, dass ich jetzt statt ins Büro nach Bingen radeln darf! Muskelkater statt Meeting! Noch kurz durch Bad Godesberg und dann bin ich am Rhein. Noch ist . . .