Schwarzwald

Wald, Schweiß und Täler Von Wörth aus fahre ich über den Rhein, durch Karlsruhe und bis nach Pforzheim, dabei auch einige Kilometer an der B50 entlang – nichts besonderes Tolles, aber immerhin verkehrssicher auf gut ausgebauten und ausgeschilderten Radwegen. Mein Ziel ist der Beginn des „Schwarzwald-Panorama-Radwegs“, der mich bis an den Feldberg bringen soll, bevor . . .

Pfalz

Roter Stein, grüner Wein und der Beginn der deutschen Demokratiebewegung Statt grünem Wein hätte ich auch grüner Wald schreiben können – hätte auch gepasst. Die Pfalz besteht ja tatsächlich aus mehreren Landschaften. Da gibt es die sanft gehügelte Nordpfalz, den bergigen Pfälzer Wald mit seinen Buntsandsteinfelsen und die für ihren Weinbau bekannte Vorderpfalz. Aber der . . .

Hunsrück

Kornkammer, Schiefer und Wälder Von der Mosel aus gibt es keine Radroute auf den Hunsrück – die verlaufen eher längs und nicht quer darüber. Also nehme ich die L158. Vorteil: durch Serpentinen entschärfte, gleichmäßige Steigung. Nachteil: einige Lastzüge. Insgesamt hält sich der Verkehr aber in Grenzen. Das ändert sich, als ich auf die B50 komme, . . .

Eifel

Im Land der Burgen und Vulkane „Nicht erschrecken“ rufe ich den Gästen zu, die abends um Viertel nach Neun mein Zimmer im Hotel „Kaiser Wilhelm“ betreten. Denn das Hotel ist in Wahrheit keins, sondern der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht, „mein Zimmer“ ist der Eingang des Turms und ich liege bereits im Schlafsack, während die . . .

Deutschland SüdWest

Kennen Sie Deutschland? Im Süden die Berge Im Norden das Meer Dazwischen Teer Marc-Uwe Kling So reimt Marc-Uwe Kling in seinen Känguru-Chroniken (Aah daher das merkwürdige Beitrags-Bild!). Aber stimmt das denn? Ich halte die These für sehr gewagt und deshalb geht die nächste Radtour mal nicht durchs europäische Ausland, sondern durch Deutschland. Hinzu kommt, dass . . .

Riesen sind schlechte Baumeister

Der Riese Finn McCoel wollte einen Damm nach Schottland bauen. Über die Gründe sind sich die Legendenschreiber nicht ganz einig, deswegen bleiben wir mal der neutralen These, dass er trockenen Fußes hinüber wollte, wofür er wiederum seine Gründe gehabt haben dürfte. Nur, warum beginnt er den heute Giant’s Causeway genannten Damm an der Küste nördlich . . .

Beinahe auf der beinahe höchsten Klippe Europas

595m steigt der Slieve League direkt aus dem Meer auf und gilt damit als die höchste Klippe Irlands. Die Bewohner von Achill Island reklamieren mit dem Croaghaun allerdings die höchste Klippe Europas für sich. Und der liegt ebenfalls in Irland. Oops!? Der Croaghaun ist mit 664m tatsächlich um 69 Meter höher höher als Slieve League. . . .

Stairway to heaven

Nach einer mückenreichen und kühlen Nacht bauen wir zügig unser Zelt ab, um zum Besucherzentrum des Connemara Nationalparks zu fahren. Der Vormittag soll laut Wetterbericht noch trocken sein, bevor mittags ein umfangreiches Regengebiet hereinziehen soll und den Rest des Tages verwässert. Das reicht für eine kurze Tour auf den Diamond Hill – auf gälisch: Binn . . .

Im Burren

Kein Wasser zum Ertränken, kein Baum zum Hängen, keine Erde zum Begraben Ein Heerführer Oliver Cromwells Oliver Cromwells Charakterisierung des Burren ist reichlich militärisch geprägt. Der ausschließliche Blick auf die Möglichkeiten des Tötens verstellt – wie immer – die Sicht auf das Leben, das auch die vermeintliche Ödnis der Karstlandschaft in erstaunlicher Vielfalt bietet. Vor . . .

Eine Straße zum Wandern?

Das Gap of Dunloe, ein schmaler Gebirgspass zwischen den Macgillycuddys Reeks und den Purple Mountains, ist uns von unseren Wirtsleuten als Wanderziel sehr empfohlen worden. Zwar keine lange Tour, aber schön soll es sein. Auch ein Bild von dem Tal des Loe, das, von Gletschern geformt, zum Pass hinauf zieht, hängt in unserem Frühstücksraum. In . . .

Der höchste Punkt Irlands

Vorgestern versprach die Wettervorhersage noch sieben Sonnenscheinstunden für heute, gestern immerhin noch drei und heute morgen regnet’s. Niederschlagswahrscheinlichkeit für den ganzen Tag: 80%! Dabei hatten wir extra auf den vermeintlich schönsten Tag der Woche gesetzt, um auf auf den höchsten Berg Irlands, den Carrauntoohil (gesprochen etwa „Karahntuhl“). In Schottland würde er mit seinen 1.039 Metern . . .

Rhododendronwälder und verbrannte Erde

Muckross Lake und Torc Mountain Vier Tage sind wir nun schon in Irland. Natürlich war ich versucht, darüber zu berichten. Z.B. über das Guiness Store House in Dublin, dem größten begehbaren Werbespot Dublins, für den man auch noch Geld bezahlen muss – und dessen Besuch sich trotzdem lohnt oder von Glendalough, der Klosteranlage in den . . .

Durch die Eifel

Ich schlafe im 1000-Sterne-Hotel! Als ich nachts aufwache, steht genau über mir der Große Wagen. Und über allem liegt eine berauschende Stille. Der Tanz-in-den-Mai-Trubel, der die umliegenden Orte erfasst hat, dringt nicht bis hier herauf. Mit Beginn der Dämmerung wache ich das nächste Mal auf. Die Sterne sind verschwunden, dafür liegt nun über allem ein . . .

Auf den Spuren von Kohle und Erz

Gegen Ende des 19. Jh. wurde die Vennbahn gebaut und verband die damaligen Industriezentren Aachen-Rothe Erde und Luxemburg. Kohle aus dem Aachener Steinkohlerevier wurde nach Luxemburg transportiert, in der Gegenrichtung gelangte Luxemburgisches Eisenerz zur Verhüttung nach Aachen und Eschweiler. Außerdem erschloss die Bahn die strukturschwache Eifel und bot eine Fahrtmöglichkeit zu den Arbeitsplätzen der Aachener . . .

EuroVelo 4: Bretagne und Normandie

2016 waren Uta und ich auf dem Eurovelo 4 unterwegs. Ich bin dabei, diese Tour nachzudokumentieren. Dies erfolgt nach und nach, aber der Anfang ist gemacht. Ihr findet die Tour hier: Eurovelo 4 – Bretagne und Normandie Für meine Abonnenten: Da das keine Blog Posts sind, gibt es keine Benachrichtigungen über Aktualisierungen. Ihr müsst bei . . .

Auf dem Rheinradweg von Weil nach Bonn

Es ist schon länger her, dass Uta und ich ein Stück auf dem Rheinradweg – dem EuroVelo 15 – gefahren sind. Ich habe dazu auch ein paar Seiten erstellt, die unter dem Menüpunkt „Rad“ zu finden sind. Da das vor meiner Blog-Zeit war, tauchen sie hier natürlich nicht auf. Und leider auch nicht in den . . .

Auf dem Stubaier Höhenweg

Es gibt gleich drei Gründe, die gegen ein aktuelles Blogging auf einer Hüttenwanderung im Herbst sprechen: Zunächst ist es das Mehrgewicht für mein kleines Notebook. Auch wenn es nur ein Kilo ist, wiegt das auf dem Rücken wesentlich schwerer als auf dem Fahrrad. Dann gibt es sowieso selten WLAN auf den Hütten (selbst Handy-Empfang gelingt . . .

Der letzte Tag!

Die istrische Küstenstraße, die ich u.a. durch den Umweg über die Parenzana zu vermeiden suchte, hat mich jetzt doch noch im Griff. Aber es gibt einfach keine andere, vernünftige Verbindung von Rovinj nach Pula. Es sei denn, man fährt mindestens die anderthalbfache Wegstrecke und über „Whiteroads“ – einen Euphemismus für die Schotterstraßen, den ich gestern . . .