Etappe 7 – Wacholder, Salbei und Dolinen

10. April Wieder laufen wir durch eine weite, ebene Karstlandschaft mit „ograjice“, den traditionellen Weideparzellen der mehr und mehr abnehmenden Schafzucht. Wo die Landschaft nicht parzelliert ist, wuchert ein kleinblättriger, unglaublich aromatischer Salbei, von dem wir uns eine Handvoll fürs Abendessen mitnehmen. In Dolinen neben dem Weg wächst Wacholder, dessen Kronen beinahe eine Höhe mit . . .

Etappe 4 – Irgendwas ist immer!!

7. April Mit Mühe und Not habe ich gestern noch eine Unterkunft in unserem nächsten Zielort, Valun, buchen können. Über die üblichen Wege, booking.com oder Google, war alles ausgebucht oder noch nicht verfügbar (wie gesagt: absolute Nebensaison!). Dann habe ich noch ein Zimmer in einer Wohnung über airbnb bekommen, eine Plattform, die ich eigentlich nicht . . .

Etappe 3 – Bora, Wacholder und Olivenhaine

6. April Wir können uns kaum auf den Beinen halten, nachdem uns das Taxi dort wieder abgesetzt hat, wo es uns gestern abgeholt hatte. Mit 90 km/h (sagt wetteronline) fegt der Sturm von Nordosten her über das Plateau: die Bora begrüßt uns! Wenn das den ganzen Tag so bleibt, liegt das in der Zumutungs-Skala zwischen . . .

Etappe 2 – Frühblüher, ganz oben und ein Taxi nach Cres

5. April Der Morgen lässt sich zäh an. Über Nacht hat die Allergie voll zugeschlagen: Husten, Niesen, juckender Gaumen, die Nase so zugeschwollen, dass ich nur noch durch den Mund atmen kann. Dementsprechend schlecht habe ich geschlafen. Auch wenn es hier keine Birken gibt, sind die Pollen der hier gerade blühenden Bäume offenbar ähnlich gestrickt . . .

Wandern, wo Jason Apsyrtos erschlug

In der Argonautensage stiehlt Jason das Goldene Vlies von Aietes, dem König der Kolcher. So zumindest die Sichtweise Aietes‘. Jason sah sich dagegen durchaus im Recht, da er zuvor die Flammen spuckenden und mit eisernen Füßen versehenen Stiere des Kriegsgottes Ares unters Joch und zum Pflügen gezwungen hatte. Für die Bewältigung dieser Aufgabe hatte Aietes . . .

LEJOG-Vortrag – Zusatztermine!

Wer den LEJOG-Vortrag über meine Radreise vom südwestlichsten Punkt Großbritanniens, Land’s End, zum nordöstlichsten, John o’Groats, verpasst hat, hat jetzt noch zwei Gelegenheiten, das nachzuholen. Nochmal zur Erinnerung: Linksverkehr, Gegenwind und viele Steigungen. Und am Weg idyllische kleine Kanäle, Sandstrände, fjordartige Meeresarme und weites Hochland. Dazwischen Städte wie Liverpool, neolithische Steinkreise und Whisky-Distillerien.  In seinem . . .