1. September – Hendaye

Ich dünste den Schlaf aus allen Poren aus, so dass er aufsteigt, wieder in sich zusammenfällt und mich erneut einlullt, als ich im Zug nach Paris sitze. 5 Uhr 20 Uhr aufstehen ist nun wirklich nicht meine Zeit. Und auch der Rest des Tages ist – von ein paar hektischen Umsteigeaktionen abgesehen – nicht gerade aktionsgeladen.

Aber das Umsteigen in Bordeaux war schon spannend: 10 Minuten Zeit, aber im Gegensatz zu deutschen Zügen weiß man noch nicht, von welchem Bahnsteig der Anschlusszug abfährt. Also erst mal vom Gleis ins Bahnhofsgebäude und den Zug auf der Anzeigetafel suchen. Aha: der fährt von B. Wie, B? Nicht 1 oder 23? Gleis 1 hat mehrere Abschnitte, die von A bis R gehen. Ob das gemeint ist??? Nee, so kurz kann der Zug nun auch wieder nicht sein. Also Augen auf und im ganzen Bahnhofsgebäude suchen, bis ich Schilder nach A, B und C entdecke. Und nach einem Fussmarsch, der immerhin nicht so lang ist wie der im Gare du Montparnasse zur Hall 3 (der erinnerte mich an den Münchner Flughafen!), fand ich dann tatsächlich meinen Zug. Fast müßig zu sagen, das ich erst einmal in den falschen der beiden Zugteile einstieg, was ich immerhin noch bemerkt habe, bevor die beiden Teile getrennt wurden.

Aber jetzt bin ich in Hendaye, habe meine Füße in den Atlantik gesteckt und hoffe, das in ein paar Wochen auch mit dem Mittelmeer machen zu können. Der Anfang ist jedenfalls getan!

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