Ein Tag ohne Schnee

Samstag, 1. Oktober Überraschung am Morgen: blauer Himmel scheint durch die Fichten, die unser Appartementhaus umstellen. Das verheißt Gutes für den Tag – wenn es so bleibt. Leo ist schon aus dem Haus gegangen, während ich noch meine letzten Sachen zusammensuche, dann die Appartement-Tür hinter mir zuziehe und den Schlüssel von außen ins Schloss stecke. . . .

Ein Tag zum Vergessen

Freitag, 30. September Ins Hotel sind wir gestern nur Dank Leos Überredungskunst gekommen, denn eigentlich hatte es, wie alle anderen am Pordoi-Joch, geschlossen. Hier fand am Abend eine Saison-Abschlussfeier statt. Wir haben dann doch ein Zimmer bekommen, durften in der Küche essen (wo wir bestens versorgt wurden) und frühstücken am Morgen im großen Saal, der . . .

Auf dem Teufelsweg zum Würfelglück und über die Sella von Stange zu Stange

Mittwoch, 28. September Ich lag schon in Schlafsack, als eine Frau an das einzige Fenster des Lagers ging und offenbar die Klappläden schließen wollte. Hallo? Gibt es draußen Neonreklamen oder beleuchtete Hauptstraßen? Es gelang ihr nicht. Zumindest nicht vollständig. Die Rechnung kam in der Nacht. Es wurde stürmig und mit einem lauten Schlag knallte der . . .

Durch die drei Bergsteigermeere

Dienstag, 27. September Die Nacht war nicht so erholsam. Die Betten zu kurz, die Plumeaus zu klein, wo war eigentlich Schneewittchen? Nur Hände und Schultern sind auf den harten Matratzen zeitweise eingeschlafen. Ok, genug des Sarkasmus. Wir besichtigen den Heustadl, in dem Leo und ich 1994 mehrere Oktober-Nächte verbracht haben, da die Hütte nicht mehr . . .

Auftakt nach Maß

Montag, 26. September Über Nacht hat sich der Nebel als 5 cm dicke weiße Schicht auf die Landschaft gelegt. Die blaue Stunde hat ihre Pastel-Palette ausgepackt und malt ihre zurückhaltenden Farben auf Landschaft und Berge. Als wäre das dem Maler nicht kontrastreich genug, tupft schließlich die Sonne ihre ersten Lichter auf die Gipfel. Das Frühstück . . .

Prolog im Nebel

Sonntag, 25. September Nach der letztjährigen “Kulturwanderung” auf fränkischen Brauereiwegen wollen wir dieses Jahr mal wieder “was Richtiges” machen. Und so findet uns der Sonntag auf der Autobahn Richtung Brixen in Südtirol. Und der Regen auch. Und dann finden wir den Stau. Immerhin haben wir zwei Stunden Puffer eingeplant, den wir zum guten Teil ausschöpfen, . . .

Lo Zingaro – Naturschutz kontra Tourismus

Vor 42 Jahren sollte die Halbinsel am Vito Capo im äußersten Nordwesten Siziliens für den Tourismus “erschlossen” werden. Dagegen formierte sich erheblicher Widerstand: eine Bürgerinitiative entstand. 6.000 Menschen demonstrierten im März 1980 gegen die Bebauung eines der schönsten Küstenabschnitte Siziiens. Der erste Straßentunnel war bereits aus dem Fels gebrochen, als das Projekt gestoppt wurde. Heute . . .

Durch Siziliens “Grand Canyon”

Cava Grande del Cassibile Auf dem Weg von Siracusa zum Startpunkt unserer Tour wundere ich mich über die vielen Serpentinen, über die sich die Straße immer höher hinauf schraubt. Aber eigentlich ist es nur logisch: Wenn man auf Meeresniveau losfährt, weil man eine Schlucht abwärts laufen will, muss der Ausgangspunkt zweifellos oben liegen. Nach kurvenreicher . . .

Reservoirs, power lines and lonely mountains

The Sentiero dei Laghetti Prologue (Sun, 29.9.) This year Leo picks me up in Heilbronn, where S(w)inging Chariot, the gospel choir in which I have been singing for over 20 years, spent a weekend together at the invitation of Groovin Foxes from Beilstein and now ends with a BuGa visit. I repack the prepared hiking . . .