Lo Zingaro – Naturschutz kontra Tourismus

Vor 42 Jahren sollte die Halbinsel am Vito Capo im äußersten Nordwesten Siziliens für den Tourismus “erschlossen” werden. Dagegen formierte sich erheblicher Widerstand: eine Bürgerinitiative entstand. 6.000 Menschen demonstrierten im März 1980 gegen die Bebauung eines der schönsten Küstenabschnitte Siziiens. Der erste Straßentunnel war bereits aus dem Fels gebrochen, als das Projekt gestoppt wurde. Heute . . .

Durch Siziliens “Grand Canyon”

Cava Grande del Cassibile Auf dem Weg von Siracusa zum Startpunkt unserer Tour wundere ich mich über die vielen Serpentinen, über die sich die Straße immer höher hinauf schraubt. Aber eigentlich ist es nur logisch: Wenn man auf Meeresniveau losfährt, weil man eine Schlucht abwärts laufen will, muss der Ausgangspunkt zweifellos oben liegen. Nach kurvenreicher . . .

Wandern für den Wiederaufbau

Seit dem letzten April-Wochenende und noch den ganzen Mai hindurch läuft im Ahrtal die Aktion “Wandern für den Wiederaufbau”. Dabei präsentieren sich die Gemeinden Altenahr, Mayschoss, Rech und Dernau mit Wein- und Imbissständen entlang des Rotwein-Wanderwegs. Und warum nicht Wein trinken für den guten Zweck? Es gibt schlechtere Gründe! Sonntags, am 1. Mai fahren wir . . .

An Sieg und Wied – Tag 2

Diese Nacht habe ich im 1000-Sterne-Hotel geschlafen. Ich hab mir das beste Bett ausgesucht, alle Zimmer waren frei! Morgens ist es allerdings ziemlich kalt, Gras und meine Brille und alles, was ungeschützt lag, ist gefroren. Das Zusammenpacken dauert, weil ich immer wieder meine eiskalten Hände in den Hosentaschen aufwärmen muss. Ich starte in der Daunenjacke. . . .

An Sieg und Wied – Tag 1

“Kleine Fluchten” nennt man heute wohl eher “Microadventure”, auch wenn es nichts anders ist als eine kurze Radtour. Und genau das habe ich mir vorgenommen, um den Kopf mal wieder von Corona, Putin und Klimakrise zu entlasten. Natürlich auch, weil das Wetter gerade passt. Und auch, weil es gerade eine relativ pollenarme Zeit zwischen Erle . . .

Gräfenberg

Eigentlich hatten wir für heute den 5-Seidla-Steig geplant. Von den dabei zu besuchenden fünf Brauereigasthäusern sind lt. Internet heute wohl nur zwei geöffnet: das Lindenbräu, in dem wir übernachten, und Friedmanns Bräustüberl, vom Lindenbräu nur 4 Minuten zu Fuß entfernt. Und dafür sollen wir einen Umweg von 18 km machen? Wir planen um: es gibt . . .

Der “Bierquellen-Wanderweg”

Die Autofahrt von Pottenstein nach Büchenbach dauert nur 17 Minuten. Eigentlich. Außer, man hat einen Mähdrescher samt Anhänger vor sich und noch ein paar einspurige Baustellen, deren Fahrbahnbreite nicht ganz an den Mähdrescher heranreicht. Aber wie das Leben so spielt: schließlich sind wir doch am Brauereigasthof Herold, um das Auto zu parken. Und trotz der . . .

Pottenstein

Mitten in der Fränkischen Schweiz liegt Pottenstein. Hier ist unser nächster Übernachtungsort, den wir natürlich morgens schon anfahren. Danach bleibt das Auto stehen – man weiß ja schließlich nicht, was der Tag noch so bringt. Das Hotel hat zwar heute Ruhetag, aber gebucht ist gebucht und wir bekommen sogar bei unserer Anreise am späten Vormittag . . .

“a U” oder zum Schlenkerla?

Der Titel dieses Beitrages ist, zugegeben, etwas kryptisch, aber keine Bange: das klärt sich gleich! Wir sind in Bamberg, der Stadt mit der größten Brauereidichte Deutschlands und damit dem perfekten Ausgangspunkt für unsere Bildungsreise auf den Spuren fränkischer Brauereikunst. Aber zunächst beginnen wir mit zeitgenössischer, bildender Kunst in Form einer Gruppe von acht hockenden Männern . . .

Fränkische Brauereiwanderwege

Eigentlich sind Leo und ich ja einmal pro Jahr gemeinsam unterwegs. Im letzten Jahr hat’s nicht geklappt, weil … ja, klar! Dieses Jahr stand dem meine Pyrenäen-Planung entgegen, sodass Leo kurzerhand auf Madeira unterwegs war – auch nicht schlecht! Aber um das Nicht-gemeinsam-Wandern nicht zur Tradition werden zu lassen, haben wir uns, der Jahreszeit trotzend, . . .

Gavarnie und Schluss

Mi/Do, 22./23.9. Gavarnie ist kein schöner Ort, vielmehr ein Mix aus wenigen stilvollen (älteren) Gebäuden und vielen unschönen Zweckbauten, die offenbar nur dem Zweck dienen, den Touristen das Geld aus dem Portemonnaie zu locken. Gäbe es den vom Ort aus bereits sichtbaren “Cirque de Gavarnie” nicht, einen grandiosen Talkessel mit seiner 422 Meter hohen “Grande . . .

Back on Track und ein Dreitausender – von Lescun nach Gavarnie

Nach mehreren Tagen ohne Handy-Empfang oder WLAN mal wieder ein Beitrag – dafür umso länger! Di, 14.9. Ich verlasse das Gîte mit einem lachenden und einem weinenden Auge: jeden Tag frische Salate, jeden Tag Wasser und Wein zum Essen: da kann man sich schon dran gewöhnen. Die nächsten Tage gibt es dann wieder keine frischen . . .

Die ersten richtigen Berge – von Iraty nach Lescun

Mi, 8.9. Ein paar Stunden Pause und viel Dehnen haben immerhin soviel gebracht, dass ich heute doch den Pic d’Orhy angehen will. Die Gewitter sind abgesagt, aber ab 12 soll es regnen, sagt der Wetterbericht. Also muss ich vorher auf dem Gipfel gewesen sein. Bis dorthin braucht man angeblich vier Stunden. So geht mein Wecker . . .

Zwischen Trubel und Einsamkeit – von Roncesvalles nach Iraty

Mo, 6.9. Den ersten Teil des Tages verbringe ich allein im Buchenwald. Aber dann! Offenbar war es nicht mit 25 Minuten Pilgerweg gestern getan. Auf einmal begegnen mir in einer halben Stunde mehr Leute als in den vorherigen vier Tagen. Und laufend werde ich mit “Buen Camino” gegrüßt! Offenbar befinde ich mich auf dem Teilstück . . .

Im Baskenland – von Hendaye nach Roncesvalles

Eins vorweg Da ich dieses mal nur übers Handy blogge (die Fotos kommen allerdings meistens von der Kamera), habe ich nur ein kleines Display und keine Möglichkeit, die Fotos vernünftig zu bewerten. Wenn also mal ein bisschen Schrott dabei ist, nehmt’s mir nicht übel! Noch Eins vorweg Ich habe auf der HRP nur ab und . . .