Gavarnie und Schluss

Mi/Do, 22./23.9. Gavarnie ist kein schöner Ort, vielmehr ein Mix aus wenigen stilvollen (älteren) Gebäuden und vielen unschönen Zweckbauten, die offenbar nur dem Zweck dienen, den Touristen das Geld aus dem Portemonnaie zu locken. Gäbe es den vom Ort aus bereits sichtbaren “Cirque de Gavarnie” nicht, einen grandiosen Talkessel mit seiner 422 Meter hohen “Grande . . .

Back on Track und ein Dreitausender – von Lescun nach Gavarnie

Nach mehreren Tagen ohne Handy-Empfang oder WLAN mal wieder ein Beitrag – dafür umso länger! Di, 14.9. Ich verlasse das Gîte mit einem lachenden und einem weinenden Auge: jeden Tag frische Salate, jeden Tag Wasser und Wein zum Essen: da kann man sich schon dran gewöhnen. Die nächsten Tage gibt es dann wieder keine frischen . . .

Die ersten richtigen Berge – von Iraty nach Lescun

Mi, 8.9. Ein paar Stunden Pause und viel Dehnen haben immerhin soviel gebracht, dass ich heute doch den Pic d’Orhy angehen will. Die Gewitter sind abgesagt, aber ab 12 soll es regnen, sagt der Wetterbericht. Also muss ich vorher auf dem Gipfel gewesen sein. Bis dorthin braucht man angeblich vier Stunden. So geht mein Wecker . . .

Zwischen Trubel und Einsamkeit – von Roncesvalles nach Iraty

Mo, 6.9. Den ersten Teil des Tages verbringe ich allein im Buchenwald. Aber dann! Offenbar war es nicht mit 25 Minuten Pilgerweg gestern getan. Auf einmal begegnen mir in einer halben Stunde mehr Leute als in den vorherigen vier Tagen. Und laufend werde ich mit “Buen Camino” gegrüßt! Offenbar befinde ich mich auf dem Teilstück . . .

Im Baskenland – von Hendaye nach Roncesvalles

Eins vorweg Da ich dieses mal nur übers Handy blogge (die Fotos kommen allerdings meistens von der Kamera), habe ich nur ein kleines Display und keine Möglichkeit, die Fotos vernünftig zu bewerten. Wenn also mal ein bisschen Schrott dabei ist, nehmt’s mir nicht übel! Noch Eins vorweg Ich habe auf der HRP nur ab und . . .

Vor dem Start

Jetzt geht es bald los! Und tatsächlich treibt mich eine leichte Ambivalenz um beim Gedanken an den baldigen Beginn meiner Pyrenäen-Längsüberschreitung. Natürlich steigt die Vorfreude. Vorfreude auf viele Wochen in herrlichen Landschaften, in Ruhe und Einsamkeit, aber hoffentlich auch mit Begegnungen, die das Leben reicher machen. Aber es steigt auch ein gewisser Respekt. Respekt vor . . .

Die Packliste

Was nimmt man denn nun mit auf so eine mehrwöchige Tour zu Fuß? Auf meinen Radtouren durfte es ja schon auch ein bisschen Luxus sein: ein Campingstuhl auf dem Eurovelo 9 oder ein “Gastgeber-Buch” auf der DKHV Promotion-Tour. Das Mehrgewicht rollt ja mit! Aber in den Pyrenäen muss ich alles, was ich bei mir habe . . .

HRP – Über die Pyrenäen vom Atlantik ans Mittelmeer

Manches braucht länger zum Reifen. Und diese Tour hat sich bereits vor 39 Jahren einen Speicherplatz in meinem Langzeitgedächtnis gesichert. Und das kam so: 1982 bin ich mit meiner damaligen Freundin, mit der ich übrigens auch heute noch liebevoll und dankbar zusammen lebe, erstmals in Urlaub gefahren: wir wollten nach Galicien, in die NW-Ecke Spaniens . . .

Sieben auf einen Streich

Der Klassiker im Siebengebirge führt über alle sieben Gipfel, wobei es natürlich noch einige mehr gibt als diejenigen, die man je nach Blickrichtung (z. B. vom Kölner Dom aus) sieht und die zu seiner Namensgebung führten. Das erste Mal, dass ich diese Tour unternommen habe, war in den 1970er-Jahren mit der Jungmannschaft der Kölner Sektion . . .

Und noch einmal auf dem Stubaier Höhenweg

Für die Hüttenübernachtungen in Corona-Zeiten hat der Alpenverein sich natürlich auch ein Hygiene-Konzept einfallen lassen. Dazu gehört, dass keine Decken mehr ausgegeben werden, man also einen warmen Schlafsack (nicht nur einen Hüttenschlafsack) selbst mitbringen muss. Und außerdem einen Kopfkissenbezug. Mit ein Grund, warum ich auch dieses Mal keine Lust hatte, auch noch den Laptop in . . .

Christian

With wheel and foot to the Waldau Christian is 17 and attends a vocational college. In his leisure time he likes gaming or playing on his harmonium. He can probably tell more about the company Nintendo, its long-time boss Hiroshi Yamauchi and his “sound mastermind” Koji Kondo than the two gentlemen even know about themselves . . .

Im Bann der Höfats

Fr, 18.10. Vom Nebelhorn zum Rauheck Die erste Bahn bekommen wir natürlich nicht und bis wir an der Bergstation abmarschbereit sind, ist es tatsächlich schon fast halb zehn. Am Zeigersattel sind wir schneller, als die Wegweiser vorhergesagt haben – das lässt sich schon mal gut an. Auf einem schönen Höhenweg laufen wir durch steile Grashänge . . .

Ein Rückzug

Do, 17.10. Der Heilbronner Weg – oder so Wir schlafen aus – die heutige Etappe über den Heilbronner Höhenweg ist nicht so lang und die morgige Abschlussetappe wird wieder deutlich länger. Wir verabschieden uns von Alex, der heute zur Mindelheimer Hütte rüber will und gehen los. An der Gr. Steinscharte kommen wir in die Sonne. . . .

Sonne, Wind und Schnee – Föhn im Allgäu

Allgäuer Höhenweg – Teil 1 Di, 15.10. Die Fahrt von Freiburg nach Oberstdorf dauert dann doch länger als gedacht. Eigentlich wollten wir mit der Söllereckbahn hochfahren und dann den Grenzkamm zwischen Kleinwalsertal und Trettachtal entlang zur Fiderepasshütte laufen. Aber dafür ist es schon etwas spät, wir würden erst im Dunkeln ankommen. Also nehmen wir die . . .

Reservoirs, power lines and lonely mountains

The Sentiero dei Laghetti Prologue (Sun, 29.9.) This year Leo picks me up in Heilbronn, where S(w)inging Chariot, the gospel choir in which I have been singing for over 20 years, spent a weekend together at the invitation of Groovin Foxes from Beilstein and now ends with a BuGa visit. I repack the prepared hiking . . .

Nearly on the nearly highest cliff of Europe

595m, the Slieve League rises directly from the sea and is considered the highest cliff in Ireland. The inhabitants of Achill Island claim the Croaghaun to be the highest cliff in Europe. And that lies in Ireland as well. Oops! The Croaghaun with 664m is actually 69m higher than Slieve League. The latter is better . . .